Hamburgs Bürgermeister Tschentscher zu Besuch im Burgenland: Ausbau erneuerbarer Energie war zentrales Thema 

vonRedaktion International
FEBRUAR 14, 2026

Bildquelle: Landesmedienservice Burgenland

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LH-Stv.in Anja Haider-Wallner und Regierungskoordinator LAbg. Robert Hergovich empfangen Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher – Besuch des größten Agri-Photovoltaik-Parks Europas in Wallern/Tadten

Peter Tschentscher, Erster Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, besuchte an der Spitze einer Delegation gestern, Freitag, das Burgenland. Empfangen wurde Hamburgs Stadtoberhaupt von LH-Stv.in Anja Haider-Wallner, Regierungskoordinator LAbg. Robert Hergovich und Burgenland Energie Vorstand Stephan Sharma. Im Mittelpunkt des Besuchs stand neben Gesundheit und Pflege der strategische Austausch über den Ausbau erneuerbarer Energien und innovative Zukunftsprojekte. Während Hamburg als „Windhauptstadt Europas“ gilt und insbesondere bei Windenergie, Wasserstofftechnologie und industrieller Transformation europaweit Maßstäbe setzt, hat sich das Burgenland als Vorreiter beim Ausbau von Windkraft und Photovoltaik etabliert. Höhepunkt des Treffens – an dem auch der Boschafter der Bundesrepublik Deutschland in Wien, s.E. Vito Cecere, Robert Pfarrwaller, Hamburg Ambassador in Österreich, und Wirtschaftskammer Burgenland Direktor Harald Schermann teilnahmen – war der Besuch des größten Agri-Photovoltaik-Parks Europas in Wallern/Tadten. Der Besuch unterstreicht die enge Vernetzung zweier innovativer Regionen, die den Weg in Richtung Klimaneutralität entschlossen vorantreiben.

Nach einem ersten Treffen im Rahmen des Hamburger Hafenfests im Mai 2025 ist Hamburgs Bürgermeister Dr. Peter Tschentscher nun einer Einladung ins Burgenland gefolgt. Damals besuchte eine burgenländische Delegation Hamburg, wo insbesondere über den Ausbau erneuerbarer Energien intensiv diskutiert wurde. Regierungskoordinator und Landtagsabgeordneter Robert Hergovich sprach dabei die Einladung ins Burgenland aus – eine Einladung, der Bürgermeister Tschentscher nun gemeinsam mit einer Delegation nachkam. „Bereits beim Treffen in Hamburg wurde deutlich, wie groß das Interesse an unserem burgenländischen Weg der Energiewende ist. Wir zeigen seit Jahren, dass konsequenter Ausbau von Wind- und Sonnenenergie, regionale Wertschöpfung und Versorgungssicherheit kein Widerspruch sind. Der Besuch von Bürgermeister Tschentscher ist ein starkes Signal für partnerschaftliche Zusammenarbeit und gegenseitiges Lernen“, betont Robert Hergovich.

Landeshauptmann-Stellvertreterin Anja Haider-Wallner unterstreicht die gemeinsame Zielsetzung beider Regionen: „Bereits in Hamburg haben wir intensive Gespräche über erneuerbare Energie geführt und große Übereinstimmung beim Ziel der Klimaneutralität festgestellt. Umso mehr freut es mich, dass wir nun im Burgenland ein wichtiges Projekt wie den Agri-PV Park Tadten/Wallern präsentieren können, der Energiewende und Landwirtschaft verbindet. Hamburg ist besonders innovativ im Bereich Wasserstoff, das Burgenland Vorreiter bei Wind- und Sonnenenergie. Dieser Austausch zeigt: Uns verbinden Offenheit, Innovationsgeist und ein klares Bekenntnis zu einer klimaneutralen Zukunft.“

Europas größter Agri-PV-Park als Leuchtturmprojekt

Ein Höhepunkt des Besuchs war die Besichtigung des größten Agri-Photovoltaik-Parks Europas in Wallern/Tadten. Dieses Vorzeigeprojekt verbindet landwirtschaftliche Nutzung mit moderner Stromproduktion und steht exemplarisch für eine intelligente Flächennutzung.

Agri-Photovoltaik ermöglicht die doppelte Nutzung von landwirtschaftlichen Flächen, für Energieerzeugung und Lebensmittelproduktion zugleich. Dadurch kann der Gesamtertrag pro Fläche gesteigert und die Flächenkonkurrenz reduziert werden. Gleichzeitig bieten moderne Agri-PV-Systeme Potenziale zum Schutz von Kulturen vor Extremwetterereignissen wie Hagel oder Austrocknung.

Bürgermeister Tschentscher zeigte sich beeindruckt von der Dimension und Innovationskraft des Projekts. Hamburg plant vergleichbare Vorhaben und setzt dabei auf den Austausch mit dem Burgenland. „Gerade bei Zukunftsthemen wie erneuerbare Energie und innovative Landwirtschaft braucht es europäische Partnerschaften. Wenn zwei starke Regionen ihre Erfahrungen bündeln, entstehen Lösungen, die weit über die Landesgrenzen hinaus Wirkung entfalten“, so Hergovich abschließend.

Quelle: Land Burgenland

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